Wer wir sind

Die Junge Sinfonie Berlin setzt sich aus Musikstudenten sowie ambitionierten Studierenden und jungen Berufstätigen anderer Fachrichtungen zusammen. Jährlich verwirklichen die Musiker gemeinsam anspruchsvolle Projekte in großer sinfonischer Besetzung. Dem mitreißenden musikalischen Engagement des Gründers und Chefdirigenten Marc Piollet ist es zu verdanken, dass das Orchester auf kontinuierlich hohem musikalischen Niveau arbeitet, mit außerordentlicher Motivation und professioneller Einstellung an seine Projekte herangeht und sich so zu einem der führenden Nachwuchsorchester der Hauptstadt entwickelt hat. Dabei liegt die ehrenamtliche Organisation ausschließlich in den Händen engagierter Orchestermitglieder.

Gegründet wurde die Junge Sinfonie Berlin im Jahr 1989 von Marc Piollet unter dem Namen Reinickendorfer Jugendsinfonieorchester und war zunächst der Musikschule Reinickendorf angeschlossen. Bereits 1991 gewann das Orchester beim Berliner Jugendorchesterwettbewerb den ersten Preis und belegte auf Bundesebene den vierten Platz. Die stetig wachsende Bedeutung in der Berliner Orchesterlandschaft bewegte das Orchester schließlich dazu, sich unter einem neuen Namen unabhängig zu machen. Der Erfolg setzte sich fort, so unternahm das Orchester im Frühjahr 1996, nun unter dem Namen Junge Sinfonie Berlin, seine erste Konzerttournee durch die Niederlande. Auch der berufliche Erfolg des Chefdirigenten Marc Piollet, der seinen Weggang aus Berlin zur Folge hatte, beendete die erfolgreiche Zusammenarbeit nicht. Insbesondere in den letzten Jahren konnte die hervorragende Arbeit durch Festivaleinladungen und fulminante Konzerte bestätigt werden.

Was wir machen

Die Junge Sinfonie Berlin findet sich jährlich zu einer Arbeitsphase zusammen, um in intensiven Proben ein anspruchsvolles Konzertprogramm für die Aufführung in der Berliner Philharmonie zu erarbeiten. Das Repertoire des Orchesters ist dabei breit gefächert. Neben der klassischen und der romantischen Konzertliteratur gilt seine Aufmerksamkeit vor allem der Sinfonik des ausgehenden 19. und 20. Jahrhunderts. So wurden bereits fast alle Sinfonien Gustav Mahlers aufgeführt, aber auch Werke von Bruckner, Strawinsky, Schostakowitsch, Berg und Webern gehören zu seinem Konzertprogramm. Der Musik der Gegenwart widmete sich das Orchester unter anderem bei der Uraufführung und Einspielung des op. 60 von Hanne Darboven im Auftrag der Deutschen Guggenheim. Außerhalb ihrer eigenen Konzerte arbeitet die Junge Sinfonie Berlin mit verschiedenen Berliner Konzertchören zusammen. Darüber hinaus stellt sie sich für Workshops zur Verfügung, bei denen etwa Führungskräfte die Möglichkeit haben, aus der Kommunikation mit dem Orchester zu lernen.

Was wir können

Die Junge Sinfonie Berlin begeistert durch ihre energiegeladenen Auftritte auf herausragendem künstlerischen Niveau alljährlich ein breit gefächertes Publikum. Durch den Enthusiasmus der Musiker kann so insbesondere das Interesse vieler junger Menschen für sinfonische Musik geweckt werden.

Im Jahr 2005 war das Orchester Gast beim Festival Young Euro Classics. Das Konzert mit der 9. Sinfonie von Gustav Mahler wurde live im Deutschlandradio Kultur übertragen und vom Publikum mit stehenden Ovationen bedacht. Im Mai 2008 folgte eine Einladung zum Internationalen Jugendorchesterfestival nach Seongnam in Südkorea, wo das Orchester unter der Leitung von Roland Kluttig eine hochgelobte Interpretation von Mahlers 6. Sinfonie zur Aufführung brachte. International renommierte Solisten folgen der Einladung des Orchesters. Der Cellist Gautier Capuçon gastierte mit Dvoráks Cellokonzert, die Sopranistin Annette Dasch gab als Sieglinde in der konzertanten Aufführung des ersten Aktes der „Walküre“ im Oktober 2007 ihr umjubeltes Wagner-Debüt. Die Qualität des Orchesters wird nicht zuletzt dadurch deutlich, dass sich zahlreiche ehemalige Mitglieder Akademieplätze oder Festanstellungen bei renommierten Orchestern wie den Berliner und Münchner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, dem Berliner Konzerthausorchester, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, allen Berliner Opernhäusern und anderen mehr erspielen konnten.

Wen wir brauchen

Die Junge Sinfonie Berlin ist ein unabhängiges Orchester. Die Organisation, das heißt die Planung und Durchführung der Probenarbeit und der eigenen Konzerttätigkeit, beruht auf dem ehrenamtlichen Engagement der Mitglieder. Für unsere Arbeitsphasen freuen wir uns immer über Anfragen qualifizierter, junger Nachwuchsorchestermusiker. Die Finanzierung der Projekte trägt das Orchester mit vollem Risiko selbst, ohne Förderung von staatlicher Seite. Deshalb beteiligen sich die Musiker der Jungen Sinfonie Berlin an der Realisierung auch selber mit einem Unkostenbeitrag. Um trotzdem jedem die Teilnahme ermöglichen zu können und um die Finanzierung der Projekte sicherzustellen, freut sich die Junge Sinfonie Berlin über Ihre Unterstützung als Sponsor, durch eine Spende oder als Mitglied in unserem Förderverein „Freunde der Jungen Sinfonie Berlin e.V.“




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